Schweinebesamungsstation Weser-Ems e.V.
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"Dänische Durocs bei der Schweinebesamungsstation Weser-Ems e.V.
(Bethen, April 2009)

Seit dem 01.April 2009 besteht für die Kunden der Schweinebesamungsstation Weser-Ems e.V. die Möglichkeit, mit Sperma von dänischen Durocs beliefert zu werden. Hierfür muß jedoch zunächst vom Kunden eine Käufererklärung gegenüber dem dänischen Zuchtunternehmen unterschrieben werden, welche die Verpflichtung des Kunden beinhaltet, das zugekaufte Sperma nur für die Erzeugung von Mastferkeln zu verwenden. Erst nach dessen Verifizierung durch das Zuchtunternehmen kann mit der Belieferung des Kunden begonnen werden. Die im Betrieb vorhandene Sauengenetik ist unabhängig davon zu sehen.
In Cloppenburg-Bethen stehen derzeit 10 dieser extrem wuchsbetonten Tiere für den Besamungseinsatz bereit. Für die dänischen Durocs wird ein Zuchtzuschlag in Höhe von 1,35 € je Portion zusätzlich zum normalen Listenpreis erhoben, der an das Zuchtunternehmen abgeführt wird. Neben den dänischen Duroc-Ebern hat die Schweinebesamungsstation Weser-Ems e.V. an den beiden Standorten Bethen und Dohren noch rund 10 weitere BHZP Durocs db.08. Sperma dieser Tiere wird ohne Zuchtzuschlag abgerechnet. Falls Sie sich für eine Belieferung mit Duroc-Ebern interessieren, nehmen Sie bitte Kontakt mit Ihrem zuständigen Aussendienstler der Schweinebesamungsstation Weser-Ems e.V. oder
Herrn Korfhage, Tel.: 04471-916730 auf.      weiter zum Eberangebot "dän. Durocs"


Schweinebesamungsstation Weser-Ems e.V. und Besamungsstation Heetberg unter einem Dach
Cloppenburg-Bethen, Pressemitteilung vom 01.07.2009

Seit dem 1. Juli 2009 arbeiten die Schweinebesamungsstationen Weser-Ems e.V. und die Besamungsstation Heetberg gemeinsam unter einem Dach.

Die Besamungsstation Heetberg gehörte bis zum 30.06.2009 zur Viehzentrale Beesten e.G. Rechtlich wurde sie aus der Genossenschaft herausgelöst und wird nun als Niederlassung Heetberg von der Schweinebesamungsstation Weser-Ems e.V. weitergeführt. Der Verein verfügt damit neben seinem Stammsitz in Bethen über die Niederlassungen Dohren und Heetberg. Dieses sichert die Regionalität und schnelle Versorgung aller Mitglieder mit hochwertigem Ebersamen. Dafür stehen der Vorstand, der sich aus gewählten Vertretern aller Regionen zusammensetzt, genauso wie die mehr als 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Vereins. Die Verantwortlichen beider Organisationen sehen in dem Zusammenschluss, zweier gesunder Unternehmen, eine zukunftsweisende Entscheidung und Antwort auf den anhaltenden Strukturwandel. Mit rd. 900 gehaltenen Ebern aller Rassen und Herkünfte, sowie jährlich nahezu 1,5 Mio. verkauften Portionen, gehört das neue leistungsstarke Untermehmen zu den größten Besamungsstationen Europas. Unternehmensziel ist es, diese Marktstellung weiter auszubauen.

zur Webseite der Besamungsstation/Niederlassung Heetberg...
www.besamungsstation-heetberg.de


Radio live aus dem Schweinestall von unserem Mitgliedsbetrieb Wesseler aus Bissendorf
(Bethen, 05.05.2009)

Der Schollmayer, bekannter Moderator von Hitradio Antenne, berichtete früh morgens live aus dem Sauenstall von Hermann und Christian Wesseler in Bissendorf - Wulften. Auf frische und objektive Art wurde der Betriebsleiter Christian Wesseler an verschiedenen Stationen seines Sauenstalles (im "Eros-Center", Wartestall, Abferkelbereich...) von dem bekannten Moderator interviewt. "Der Schollmayer " zeigte dabei keinerlei Berührungsängste mit Stall und Tieren und demonstrierte damit auf überzeugende Weise, dass hierzulande niemand Angst haben muß vor der "Schweinegrippe" im Zusammenhang mit Schweinen. Eine, wie wir finden, sehr positive und gelungene Berichterstattung über die heimische Schweinehaltung, die gleichzeitig sehr unterhaltsam gemacht war.

hier geht´s zur entsprechenden Hitradio Antenne Seite mit Video :

http://www.antenne.com/index.php/Lennert/Detail/id/3373376


Familie Schierenbeck präsentiert einen kompletten Neubau für 400 Sauen
(Bethen, 03.05.2009)

Unser Mitgliedsbetrieb, die Familie Schierenbeck aus Ganderkesee-Habbrügge, lädt für Freitag, den 8. Mai zur Besichtigung ihres Stallneubaus ein. In Verbindung mit der Aufstockung des Sauenbestandes wurde ein kompletter Neubau für 400 produktive Sauen errichtet. Dieser Stall ist aufgeteilt  in zwei Abferkelbereiche mit Reserveplätzen, vier Deckabteilen mit Besamungsständen, einen Wartebereich sowie einen separaten Jungsaueneingliederungsstall. Die 40 er Sauengruppen werden zukünftig im 2-Wochenrhytmus gefahren.Weitere Einzelheiten zur Ausstattung des Stalles können Sie in der Ausgabe 18 vom 30.04.2009 in der LAND&FORST nachlesen. Noch besser ist es, wenn Sie sich selbst durch einen Besuch dieses Stallneubaus von den interessanten technischen Details überzeugen . Familie Schierenbeck sowie Vertreter verschiedenster Marktpartner freuen sich auf Ihren Besuch!

So finden Sie hin: Familie Schierenbeck, In der Helle 23, 27777 Ganderkesee, Ortsteil Habbrügge. Sie verlassen die A 28 Oldenburg-Bremen an der Abfahrt " Ganderkesee-West", fahren rechts Richtung Ganderkesee, an der ersten Ampel fahren Sie rechts in Richtung Oldenburg. Nach 3 km biegen Sie rechts ab in die Staße "In der Helle".Den neuen Stall finden Sie nach etwa 600 m auf der linken Seite. 


Aktuelle Endstufeneber im Leistungsvergleich
(Landwirtschaftskammer Niedersachsen, Februar 2009)

Auf Initiative der Landwirtschaftskammer Niedersachsen wurde gemeinsam mit der Landesanstalt für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau, Zentrum für Tierhaltung und Technik des Landes Sachsen-Anhalt (LLFG) in Iden ein kombinierter Aufzucht- und Mastversuch von Mastendprodukten verschiedener Endstufeneber durchgeführt.       weiter zum ausführlichen Testbericht der LWK Liedersachsen


Langzeitkonservierung / verdünnung bei Schweinesamen
(F. Rupenkamp Februar 2008)

Hin und wieder werde ich von Kunden auf die Möglichkeiten der Langzeitkonservierung von Schweinesamen angesprochen, da einige Marktteilnehmer bei der Argumentation gegenüber Sauenhaltern den Einsatz solcher Langzeitverdünner als vorteilhaft bei der Besamung darstellen. Dies führt oftmals zu Irritationen.
Also, was ist dran an der Lanzeitverdünnung ?
Unverdünnt und unbehandelt würde frisch vom Eber gewonnenes Sperma innerhalb kurzer Zeit absterben. Um das zu verhindern, muß das Ejakulat zunächst verdünnt und eine Nährstofflösung (der Verdünner) hinzugesetzt werden. Sie enthält neben entsprechenden Nährstoffen und Antibiotika weitere Bestandteile, die wichtig für das Überleben der Spermien sind. Von großer Bedeutung ist die Dichte der Spermien in der abgefüllten Portion,- die KB Weser-Ems e.V. liefert Ihnen Spermaportionen mit mind. 2,0 Mrd. motilen Spermien zum Zeitpunkt der Abfüllung. Die Gesamtspermienzahl liegt bei einer durchschnittlichen Ausgangsmotilität von 80% damit weit über 2,5 Mrd. Die Eber werden so selektiert, daß auch nach 72 stündiger Lagerung noch eine Motilität von mind. 65% erhalten bleibt. Bei vorschriftsmäßiger Lagerung ist somit eine volle Befruchtungsfähigkeit von 3 Tagen realisierbar. Noch höhere Dichten würden den Einsatzzeitraum verkürzen, da eine größere Anzahl Spermien logischerweise auch mehr Nährstoffe und Energie verbrauchen.Grundsätzlich gilt: Ab dem Zeitpunkt des Absamens eines Ebers sterben Samenzellen im Ejakulat ab. Dieser Prozess ist natürlich und lässt sich auch nicht aufhalten sondern nur verlangsamen. Daran ändert auch der etwas teurere Langzeitverdünner nichts. Durch dessen Einsatz wird die Spermienreduktion lediglich weiter verlangsamt, d.h. aber auch im Klartext; - normal verdünnter Samen enthält am Tag 2 und 3 deutlich mehr befruchtungsfähige Spermien als Samen mit Langzeitverdünner am Tag 4, 5 oder später und ist somit aus biotechnischer Sicht dem langzeitverdünnten Samen vorzuziehen. Hinzu kommt, dass die Möglichkeit, Sperma mit Langzeit-verdünner über mehr als 3Tage auf hohem Niveau befruchtungsfähig zu erhalten, sehr Eber spezifisch ist. Anders ausgedrückt, mit einem Teil vorhandener Eber funktioniert dieses Verfahren sehr gut, andere wiederum realisieren trotz Langzeitverdünner nur eine normale Haltbarkeit! Trotzdem kann der Einsatz von langzeitverd. Sperma aus logistischen oder wirtschaftlichen Gründen durchaus sinnvoll sein. So wird er von den etablierten Besamungsstationen seit vielen Jahren z.B. zur Überbrückung von Engpässen während mehrerer Feiertage in Folge oder zur besseren Auslastung von speziellen Ebern ( Vorstufen-eber, seltene Rassen) eingesetzt, manchmal aber auch um häufige, kostenintensive Anfahrten zu weit entlegenen Kunden zu vermeiden. In der Regel erkennen Sie langzeitverd. Sperma daran, dass neben dem Produktionsdatum auf einem zusätzlichen Etikett das Mindesthaltbarkeitsdatum vermerkt ist.

Fazit: Die Verwendung von Langzeitverdünnern ist also vor allem für die Besamungsstationen aus logistischer Sicht ein sinnvolles Instrument, - weniger jedoch, als von einigen Sauenhaltern und Beratern angenommen, bringt dessen Einsatz Vorteile für tägliche Besamungspraxis. Man kann mit langzeit-verdünntem Sperma über 5-6 Tage hinweg erfolgreich Sauen besamen, - dies erfordert aber eine konsequente Qualitätskontrolle durch die Besamungsstation und vom Sauenhalter eine ebenso konsequent durchgeführte Lagerung (16-18 Grad C, dunkel,2 x tägl. wenden).


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