Schweinebesamungsstation Weser-Ems e.V.

 

 

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Mitgliederversammlung der Schweinebesamungsstation Weser-Ems e.V. am 09. Dezember 2010

Rund 120 Personen verfolgten die diesjährige Mitgliederversammlung der Schweinebesamung Weser-Ems e.V. in Cloppenburg.Die Schweinebesamungsstation Weser-Ems e.V. betreut in Ihrer Kernregion derzeit 2.500 aktive Ferkelzeugerbetriebe bzw. geschlossene Systeme.Mit zukünftig rund 900 Ebern an den drei Stationen in Cloppenburg-Bethen und Herzlake-Dohren sowie seit dem 1. Juli 2009 in Heetberg-Beesten werden jährlich 1,5 Mio. Spermatuben erzeugt und vermarktet, erläuterte Geschäftsführer Werner Taphorn. Doch die drei Besamungsstationen leiden unter dem Strukturwandel. Der Spermaabsatz entwickle sich zwar noch positiv, aber der Scannerdienst verzeichne rückläufige Umsätze. Größere Betriebe neigen dazu sich selbst einen Scanner anzulegen, so dass die Dienstleistung weniger stark nachgefragt wird. Zwei Neuerungen stellte Geschäftsführer Johannes Korfhage den Mitgliedern vor. Auf jeder Spermatube ist seit diesem Jahr ein Barcode aufgedruckt, der mit speziellen Handgeräten eingelesen werden kann. Management und Sauenplanerführung sollen so erleichtert werden.Die einzelnen Eber der Station Heetberg können seit kurzem in Videoclips auf der Internetseite der Besamungstation Weser-Ems betrachtet werden.ISN-Geschäftsführer Torsten Staack blickte mit den Gästen in seinem Vortrag zum Thema „Lust auf Fleisch“ kontra „Massentierhaltung“ über den Tellerrand hinaus. Der Schweinemarkt bewege sich im Spannungsfeld zwischen Produktionssteigerung und öffentlicher Wahrnehmung. Minimale Verbraucherkenntnisse werden von Tierschützern ausgenutzt, um in den Medien bestimmte Themen zu platzieren. Ein Beispiel sei das Thema Ferkelkastration. In der gesamten Wertschöpfungskette wird darüber diskutiert. Am Ende der Kette stehe der Landwirt an den die Forderungen der Tierschutzverbände weiter- bzw. durchgereicht werden. Der Landwirt könne sich im Folgenden auf steigende Produktionsauflagen, in diesem Fall ein Kastrationsverbot, einstellen.Für die Darstellung der aktuellen Problematik rund um Stallneubauten fand Staack einen bildlichen Vergleich: Die "Bundesstraße" Schweineproduktion sei mit politischer Unterstützung zu einer dreispurigen Autobahn mit Top-Belag ausgebaut worden. Jetzt versuche man unter gesellschaftlichem Druck diese Autobahn zu sperren, bzw. die Schweineproduktion auf die alte Bundesstraße umzuleiten. Aus Sicht des ISN-Geschäftsführers eine überhastete Reaktion, die nicht zielführend für alle Beteiligten sein kann.

 

 

 

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